Somalia Medical Care e.V.

Somalia ist eines der ärmsten Länder der Welt und hat ein sehr schwaches Gesundheitssystem. Der Bürgerkrieg zerstört die Infrastruktur des somalischen Staates, einschließlich der Gesundheitseinrichtungen.Die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung wurde infolgedessen zerstört. Nur wenige Organisationen leisten noch gesundheitsbezogene Dienstleistungen.

Die Quote der Sterblichkeit der Mütter in Somalia gehören zu den Höchsten der Welt. Einer von sieben somalischen Kindern stirbt, vor dem fünften Geburtstag. Der Wiederaufbau des Gesundheitssektors leidet unteranderem am Mangel an finanzielle Ressourcen, Fachpersonal und effektive staatliche Struktur.

• Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt gerade 51 Jahre.
• Eine von 18 Frauen, stirbt bei der Geburt.
• Ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.
• In einigen Regionen sind die Verstümmelung weiblicher Genitalien (FGM) nahezu zu 100 % der Frauen betroffen.

Einst hatte Somalia eine medizinische Behörde genannt (Aspima) mit Franchise von einem deutschen Medizin-Hersteller. Die staatliche medizinische Behörde stellt hochwertige medizinische Produkte her. Er wirkte auch als Qualitätskontrolle-Agentur für importierte Medizinischen und Gesundheitsinstrumente.

Mit dem Fall der Zentralregierung zerfallen alle Regierungsinstitutionen, einschließlich der staatlichen medizinischen Behörde. Um diese Lücke zu füllen, fingen Kleinhändler (Einzelunternehmer) ohne medizinischen Hintergrund an, Arzneimitteln zu importieren. Aufgrund begrenzter Ressourcen Importierten diese Händler minderwertige Medikamente. Einige Leute argumentieren nun, dass der Schaden durch solche Händler sogar die Apotheker und das medizinisches Personal überschatteten. Obwohl einige Korrektur Maßnahmen ergriffen wurden, gibt es immer noch dringend Bedarf eine etablierte Agentur zu finden, die qualitative Medikamente importieren.